Jahreshauptversammlung 2011


WIMSHEIM. Die Jugend gibt fortan beim Wimsheimer Akkordeon-Orchester noch mehr den Ton an: Eigengewächs Philipp Kühnle wurde zum ersten Vorsitzenden der "Meister an den Handzuginstrumenten" gewählt.

"Ein junger Neuer", jubelte die Gemeinschaft bei der Jahreshauptversammlung im Restaurant Widmann, nachdem das Eigengewächs einstimmig zum neuen Vorstand gewählt wurde. Seit fast zwei Jahrzenten ist der heute 26-jährige Philipp Kühnle im Verein aktiv und war zuletzt auch als Pressewart tätig. Nunmehr steht der Entwicklungsingenieur an der Spitze des derzeit 133 Mitglieder zählenden Akkordeonvereins, der im Jahre 1968 auf Initiative von Musiklehrer Rudolf Kurz als "Akkordeon-Club Wimsheim" gegründet worden war.
Jahreshauptversammlung

"Traditionen fortsetzen und Neues bewegen", gibt Philipp Kühnle die Zielrichtung vor. Auch weiterhin werden die Musikanten bei ihren Frühjahres- und Herbstkonzerten begeistern, mit Geburtstags- und Hochzeitsständchen aufspielen oder sich bei Seniorennachmittagen und Straßenfesten einbringen. Gut ausgerüstet wurde der neuen Frontmann von seinem Vorgänger, den den Staffelstab mit Stempel, Satzung und Ehrungsnadeln weiterreichte. "Urgestein" Andreas Weiß hatte 14 Jahre lang als Zweiter Vorstand, Beisitzer und die vergangenen zwei Jahre als Chef die Geschicke des Vereins gelenkt. Wiedergewählt wurden Jugendwartin Dagmar Weiß, Schriftführer Harald Hermann, Instrumentenwart Holger Söhnle sowie die Besitzer Sandra Bischoff, Corinna Zaiser, Ralph Klingel und Frank Walker. Neue Pressewartin ist Carmen Ludwig.

Grund zur Freude hatte auch der musikalische Leiter: "So etwas habe ich meinem langen Dirigentenleben noch nicht erlebt", berichtete Maic Widmann vom Schülerorchester, das im vergangen Jahr zum ersten Mal bei einem Wettbewerb dabei war und gleich den ersten Preis abgeräumt hatte. Recht zuversichtlich kann auch Jugendwartin Dagmar Weiß in die Zukunft blicken, schließlich ziehen in der Akkordeon-Arbeitsgemeinschaft mit den Grundschulen Wimsheim und Frio9lzheim derzeit fast Schüler alle Register ihres Könnens.
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